Eine Frau von fünfzig Jahren

Roman

Loretta Würtenberger Friedenauer Presse

Eine Frau in der Mitte ihres Lebens trifft am Flughafen einen jungen Mann. Ein Blick, ein Lächeln, eine Möglichkeit. Doch wie lässt man sich mit fast fünfzig Jahren auf einen solchen Flirt ein? Sie tut es nicht, aber die Begegnung klingt in ihr nach. Der Flughafen, ein Ort des Transits, wird zum Sinnbild der Lebensmitte. Während um sie herum Menschen auf ihren Flug warten, ankommen oder weiterreisen, beginnt sie über Begehren und Vergänglichkeit, über Verlust, Freiheit und die Sehnsucht nach einem neuen Lebensabschnitt nachzudenken. Auf ihrer ebenso berührenden wie gedanklich kühnen Reise erkundet Loretta Würtenberger die Bruchstellen und Schönheiten des Übergangs. Ihre Suche führt in die Natur und ihre Zyklen, in die Familiengeschichte, zu ihren Tanten und Großtanten, in Literatur und Kunst, zu Hans Arp, Dante Alighieri, Vita Sackville-West oder Louise Bourgeois. Und zu überraschenden Antworten auf Fragen, die viele von uns, ob Männer oder Frauen, beschäftigen. Vor allen Dingen aber ist »Eine Frau von fünfzig Jahren« ein Buch über jene lebensverändernden Momente, in denen man schon aufgebrochen, aber noch nicht angekommen ist und gerade deshalb die Gelegenheit hat, das eigene Leben noch einmal mit anderen Augen zu sehen.

Über die Autorin:

Loretta Würtenberger studierte Rechtswissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte. Sie war Richterin am Landgericht Berlin und wurde als Unternehmerin mehrfach ausgezeichnet. Heute berät sie Künstler:innennachlässe und leitet den Skulpturenpark Schlossgut Schwante. In der Friedenauer Presse erschien zuletzt ihr Buch Eine Sprache der Liebe (gemeinsam mit Hubertus Graf Zedtwitz).

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28. Januar 2027

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