Die Wohnkrise

Sachbuch

Sebastian Kurtenbach Kiepenheuer & Witsch

Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht
Wohnen ist zur Schicksalsfrage geworden. Was als Problem in den Metropolen begann, ist längst überall zur wichtigsten gesellschaftlichen Krise herangewachsen, die alle Schichten betriffft, den wirtschaftlichen Wandel blockiert und die soziale Schere immer weiter öffnet.

Wohnen ist ein Grundrecht – es geht nicht nur um Quadratmeter, sondern um ein fehlendes oder unpassendes Zuhause, was die individuelle Identitätsfindung erschwert. Wenn der Erwerb von Wohneigentum zur reinen Glückssache und Frage der Herkunft wird, verliert das Versprechen von sozialem Aufstieg seine Glaubwürdigkeit, und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft schwindet.

Dieses Buch analysiert:

Der Ausweg: Warum wir neue Allianzen jenseits von rein ökonomischer Steuerung brauchen, um das Fundament unseres Zusammenlebens zu retten.

Die Ursachen: Warum politische Maßnahmen und steigende Staatsausgaben bisher weitgehend verpuffen.

Die Folgen: Wie die Wohnkrise unsere berufliche Mobilität hemmt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergräbt.

Über die Autoren

Sebastian Kurtenbach, geb. 1987 in Köln, ist Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster und Privatdozent an der Ruhruniverssität Bochum. Eins seiner Forschungsschwerpunkte ist Stadtentwicklung und Nachbarschaft. Sein Buch »Kinder – MInderheit ohne Schutz« (mit A. El-Mafaalani und Peter Strohmeier) war 2025 für den deutschen Sachbuchpreis nominiert.

Rolf G. Heinze, geb. 1951 in Vlotho, ist Seniorprofessor und geschäftsführender wissenschaftlicher Direktor des Institutes für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS GmbH) an der RuhrUniversität Bochum.

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3. September 2027

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