Verlust der politischen Heimat

Sachbuch

Mirna Funk dtv

Was bedeutet es heute, Haltung zu zeigen?

Was geschieht, wenn wir uns plötzlich politisch nicht mehr verorten können? Wenn die neue Radikalität, die überall herrscht, uns ratlos zurücklässt – mit einem seltsamen Gefühl der Leere? »Verlust der politischen Heimat« richtet sich an eine wehrhafte politische Mitte, die sich nicht zwischen AfD und Linker entscheiden möchte und auch nicht ins Zynische flüchten will. Es geht um zerbrochene Freundschaften, die Normalität des Ausnahmezustands, utopische Verheißungen und emotionale Kurzschlüsse. Orientierung in der Gegenwart ist möglich, glaubt Mirna Funk, aber sie erfordert Konflikttoleranz. Nur wer Komplexität aushält, kann politisch wirksam bleiben, ohne sich selbst zu verlieren. Ein sehr persönliches Buch, das uns alle betrifft.

Über die Autorin:

Mirna Funk, geboren 1981 in Ostberlin, studierte Philosophie und arbeitet heute als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für die FAZ, SZ und Die Zeit. Seit 2021 erscheint ihre monatliche Sex-Kolumne in der Cosmopolitan und von 2018 bis 2020 schrieb sie über jüdisches Leben bei Vogue online. Ihr Debütroman »Winternähe« wurde mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet, das Sachbuch »Who Cares« wurde ein sofortiger Bestseller. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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18. März 2027

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